Eine Rezension in 10 Sätzen – Die drei Fragezeichen und die Silbermine


Inhalt

Eigentlich verbringt Allie Jamison – “unsere Auftraggeberin aus der singenden Schlange”, wie Justus anmerkt – ihre Ferien bei ihrem Onkel Harry auf einer Weihnachtsbaumplantage in Twin Lakes (New Mexico), doch ein kurzer Aufenthalt in Rocky Beach verschlägt sie zu den drei Detektiven. Allie hat den Verdacht, dass mit Mr. Wesley Thurgood, der die alte und ausgebeutete Mine in Twin Lakes gekauft hat, etwas nicht stimmt. Kurze Hand fahren die drei Detektive mit nach Twin Lakes und auch wenn sie Allie zu Beginn belächeln… irgendetwas stimmt in dem beschaulichen Örtchen ganz und gar nicht…

Kritik

Die drei Fragezeichen und die Silbermine” bietet gute Hörspielkost. Anders als der Vorgänger greift dieses Hörspiel kein gesellschaftlich relevantes Thema auf, sondern entführt den Hörer in die Silber- und Goldgräberzeiten der USA. Dieser Ausflug ist gelungen: das nahezu verlassene Städtchen und die noch dort lebenden Bewohner blicken auf goldene Zeiten zurück, gleichzeitig trägt die Mine ihren Namen “Todesfallenmine” allerdings zurecht.

Auch die Sprecherauswahl ist herausragend. Wie auch schon in “und die singende Schlange” wird Allie Jamison von Katrin Fröhlich gesprochen, die einen guten Job macht, F.J. Steffens spricht Allies Onkel und Jürgen Thormann brilliert als verschlagener Thurgood.

Leider – und daher auch nicht die volle Punktzahl – ist das Finale des Hörspieles an einigen Punkten missglückt, einerseits wird ein Teil der Lösung nachgeschoben, andererseits ein anderer Teil weggelassen. Das Publikum bleibt mit einigen Fragezeichen zurück.

 

Daher insgesamt:

8/10 Punkten

Eine Rezension in 10 Sätzen – Die drei Fragezeichen und die singende Schlange


Inhalt

Allie Jamison, ein Mädchen aus der Nachbarschaft der drei Fragezeichen, hat ein Problem: Ihre Tante Patricia ist einem unheimlichen Kult verfallen. Da ihre Eltern gerade in Europa sind und sie sich nicht anders zu helfen weiß, greift sie auf die drei Detektive zurück, die erkennen, dass hinter dem Kult mehr steckt als nur eine religiöse Vereinigung.

Kritik

Nach einer Durststrecke bekommen wir hier wieder ein schönes, hörbares und spannendes Abenteuer der drei Detektive präsentiert und gleichzeitig auch eines, das ein wichtiges und zeitloses Thema aufgreift: Sekten. Gleichzeitig ist “… und die singende Schlange” eine wirklich spannende Kriminalgeschichte, denn der Fall ist in sich absolut stimmig und spannend erzählt. Der Zuhörer hat die Chance, mitzurätseln und selbst auf die Lösung zu kommen, ohne dass es zu einfach ist. Einen Punkt Abzug gibt es in der B-Note, da es wohl kaum möglich ist, dass sich in einem Haus innerhalb eines Tages eine Staubschicht ansammelt die “kniehoch” ist, oder dass ein Mädchen im Alter der drei Detektive nicht in der Lage ist, einen Topf Nudeln zu kochen – von einer erwachsenen Frau ganz zu schweigen.

Die Sprecherauswahl ist überaus gelungen. Barbara Focke weiß als Patricia Osborne zu überzeugen und wirkt als Esoterikanhängerin deutlich besser als Ursula Vogel in in “… und der verschwundene Schatz“. Auch Katrin Fröhlich – Schwester von Andreas Fröhlich (Bob) – ist eine gute Besetzung für die zu Beginn der Folge etwas nervige Allie Jamison.

Hervorzuheben ist – wenn auch nur in einer kleinen Rolle  – F.J. Steffens, dessen sonore Stimme gut hörbar ist und neben Wolfgang Völz zu den markantesten Sprechern innerhalb der Hörspiele zählt, insbesondere freue ich mich aber auch über die Beteiligung von Lutz Mackensy (eher bekannt als Sprecher der Fünf-Freunde-Hörspiele), da ich seine Stimme auch als Antagonist gut besetzt finde.

Insgesamt: 9/10 Punkten

Eine Rezension in 10 Sätzen – Die drei Fragezeichen und die silberne Spinne


Inhalt

Der junge Lars Holmquist soll die Firma seines Vaters übernehmen, doch üble Machschaften eines windigen Geschäftsführers drohen diese Übernahme zu verhindern. Die drei Fragezeichen sollen helfen und geraten selbst in einen undurchsichtigen Studel aus Intrigen, Verfolgungen und einer Spinne, die gar keine Spinne ist.

Kritik

Ich habe das Hörspiel ziemlich oft gehört – aber weniger wegen der packenden Geschichte als vielmehr, weil man es immer hören kann, egal ob man dabei etwas geistig Angstrengendes tun muss oder lediglich den Hausputz erledigt. Denn wenn man mit offenen Ohren zuhört, fallen einem sofort die Schwachstellen dieser Geschichte auf, von der fehlenden passenden Atmosphäre ganz zu schweigen.

Man merkt dem Hörspiel an, dass es ursprünglich anders konzipiert war: Statt um eine Firmenübernahme im amerikanischen Texas geht es im Original um die Thronfolge in einem kleinen, fiktiven europäischen Staat. Dieses Wissen erklärt einige Fehler des Hörspiels: das Polizei- und Justizsystem in Magnusstadt, das doch ziemlich weit weg vom amerikanischen System zu sein scheint und das ohnehin merkwürdige Setting einer Firma, die ein ganzes Dorf zum Spaß zu betreiben scheint.

Man könnte diese Dinge in Anbetracht der Tatsache, dass man um das Original weiß, leicht überhören, allerdings sorgt es nicht für eine bessere Atmosphäre im Hörspiel selbst: ein Beispiel dafür ist die Hintergrundmusik, die – mal etwas abseits meiner gewöhnlichen Wege – im TKKG-Hörspiel Bombe an Bord als Untermalung für ein Segelabenteuer dient und hier ein schwedisches Dorf illustrieren soll. Bei IKEA hat man mehr Schwedengefühl… Das größte Manko liegt allerdings meines Erachtens beim Plan der Antagonisten: in einem Staat hätte eine Übernahme mit Methoden, wie sie Stephan Forsberg nutzt, wohl noch funktioniert, mit Sicherheit aber nicht in den USA.

Insgesamt daher leider nur:

4/10 Punkten

Eine Rezension in 10 Sätzen – Die drei Fragezeichen und das Aztekenschwert


Inhalt:

Die Familie Alvero steht kurz davor, ihr Ranch zu verlieren und damit alles, was sie noch besitzt. Die einzige Hoffnung ist der Verkauf alter Möbel und Kunstgegenstände an das Gebrauchtwarencenter T. Jonas. Doch bevor der Verkauf abgewickelt werden kann, brennt die Scheune der Alvaros nieder. Wer hat das Feuer gelegt und ist das legändere Schwert des Cortez vielleicht die letzte Rettung für die gebeutelte Familie?  Die drei Fragezeichen nehmen die Ermittlungen auf.

Kritik:

“… und das Aztekenschwert” ist mit Sicherheit nicht das beste Hörspiel der Reihe, aber auch nicht eines der schlechten. Es reißt einige sehr spannende Themen an, die sich durchaus an ältere Hörer richten, so etwa der mehr oder weniger latente Ausländerhass gegen Mexikaner in den USA und besonders in Californien. Gut gelungen ist die Darstellung des Rassismusses allemal, allerdings reicht das und die Einführung in eine kurze amerikanische Geschichte nicht aus, um das Hörspiel auch nach dem zweiten oder dritten Hören als Hörerlebnis zu bezeichnen. Dazu ist mir einerseits die Geschichte zu langatmig und andererseits die Sprecher zu wenig mitreißend.

Postiv hervorheben möchte ich allerdings in diesem Falle mal Skinny Norris, der endlich auch innerhalb der Hörspiele eine große und verdiente Rolle spielt – leider hält aber auch das das Hörspiel nicht auf Dauer spannend.

Insgesamt daher: 5/10 Punkten

Ein Antrag – oder doch kein Antrag. Das ist die Frage


Kennt ihr das Lied “Einen Antrag auf Erteilung eines Antragformulars” von Reinhard Mey? Es beschreibt ironisch das, was wohl jeder kennt, der irgendwann mal einen komplizierteren bürokratischen Akt vornehmen musste. Das gilt bei manchen sicherlich wohl auch für die Einschreibung an der Universität. Und um etwas in der Art geht es auch im heutigen Blogpost.

CC some rights reserved Fotograf: Nima j72

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Wer sich schon einmal mit der Seite der RWTH Aachen auseinandersetzten musste, der wird sich sicherlich schon einmal über die Gestaltung aufgeregt haben. Nicht, weil sie hässlich ist – sondern schlicht wegen der Aufbereitung von Informationen, die ist in der Regel nicht so prickelnd. Eine neues Beispiel habe ich dafür in den letzten Tagen entdeckt.

Wer etwa herausfinden möchte, welche Formulare man benötigt, um sich für eine Promotion einzuschreiben, der hat einen langen Weg vor sich. Der obligatorische Weg – vermutlich – über Google führt zu folgender Seite:

http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Nach-dem-Studium/~ejw/Promotion/

Hier findet sich zwar viele “wir-sind-toll”-Aussagen und “promovieren-Sie-hier”-Lobreden, aber was man dafür braucht wird nicht gesagt.

Stattdessen wird man weitergeleitet auf die Seite vom CDS (Center for Doctoral Studies), auf eine Mailingliste, unter dem Punkt “Promotionsordnung” auf den Formularschrank (klick mich) mit einer Sammlung der Promotionsordnungen und auf die Promotionsbüros der Fakultäten sowie einen nicht mehr existenten Link auf den Paragraf 67 des Hochschulgesetzes des Landes NRW.

Die zur Verfügung stehenden Downloads sind: “Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis” und “Anforderungen an die Qualitätssicherung der Promotion.” Verwandte Themen? Stellenangebote….

Soviel zum Mittelteil der Seite.

Am linken Rand gibt es weitere Informationen:

1. Einschreiben zum Promotionsstudiengang

2. Internationale Promotionsinteressierte

3. Weiterbildung am CDS

4. Stipendien und Förderprogramme

5. Promotionssupplement

6. Forum für Doktorandinnen

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Wer hier auf “Einschreiben zum Promotionsstudiengang” (den Rest lassen wir erst einmal weg) klickt, der landet hier:

http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Nach-dem-Studium/Promotion/~ejz/Einschreiben-zum-Promotionsstudium/

Vorab: Auf dieser Seite findet sich auch der Antraf auf Einschreibung als .pdf. Das ist lobenswert. Ansonsten sind die Informationen rar gesät.

Es gibt wieder einiges Gerede um die Tatsache, dass man einen Betreuer braucht, der mit dem Promovierenden ein individuelles Promotionsprogramm ausarbeitet, das auch die Angebote des CDS (später) miteinbezieht. Das, was man dafür machen muss, ist wohl von Fakultät zu Fakultät unterschiedlich

Es heißt dann weiter unten:

Ihre Erstbetreuerin oder Ihr Erstbetreuer bestätigt mit der Unterzeichnung des Anmeldeformulars für das Center for Doctoral Studies, dass sie oder er Sie während Ihrer Promotion betreut. Mit diesem Formular können Sie sich während der von der Hochschule festgelegten Einschreibefristen im Studierendensekretariat zum Promotionsstudium einschreiben. Alternativ können Sie sich auch mit einer Betreuungszusage Ihrer Fakultät oder Ihrer Betreuungsperson einschreiben. Die Einschreibung ist aber nicht verpflichtend.

Hier sind gleich mehrere Unklarheiten:

1. Es klingt, als wäre die Unterzeichnung des Anmeldeformulars für das CDS notwendig. Nach Rücksprache mit dem Promotionsbetreuer meiner Fakultät zeigt sich: nein, ist es nicht. Die RWTH interessiert das wohl für die Einschreibung nicht.

2. Nicht dieses Formular ist nötig für die Einschreibung, sondern der “Antrag auf Einschreibung”, der sich rechts auf der Seite finden lässt. Wer nur mit dem Formular des CDS zur Einschreibung kommt, der wird sich nicht einschreiben können.

3. Dann heißt es, dann man sich “alternativ” auch mit der Betreuungszusage der Fakultät oder Betreuungsperson einschreiben kann. Das stimmt so auch nicht. Die Betreuungszusage braucht die RWTH nämlich in jedem Fall. Das sieht auch der Antrag auf Einschreibung so vor.

4. Es ist nicht klar, auf was sich der letzte Satz bezieht, obwohl meines Wissens nach die Einschreibung in einen Promotionsstudiengang für eine Promotion tatsächlich nicht notwendig ist und die Anmeldung zum CDS auch nicht.

5. Finally: Die Einschreibefristen stehen nicht hier auf der Seite, was ich sinnvoll fände. Nein, man muss dafür extra auf die Verlinkung klicken und landet auf der nächsten Seite. Das ist dieses unübersichtliche Ding:

http://www.rwth-aachen.de/go/id/egv

CC some rights reserved Fotograf: Trexer

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Fotograf: Trexer

Neben allgemeinen Semesterterminen und den Vorlesungszeiten für die nächsten vier Semester finden sich weiter unten tatsächlich die Einschreibefristen.

Es ist zwar relativ klar, dass ein Promotionsstudiengang ein zulassungsfreier Studiengang ist, dennoch fände ich hier eine gesonderte Angabe dazu gar nicht mal so schlecht.

Man musste also mindestens drei Seiten besuchen, um folgende Informationen zu bekommen:

– den Antrag auf Einschreibung

– die Fristen

Fehlende Informationen:

– braucht das ZPA noch etwas für die Einschreibung?

– was ist das CDS und was hat es mit der Einschreibung zu tun?

Manches davon habe ich mir mittlerweile zusammengesammelt: Die Anmeldung für das CDS ist meines Wissens nach (nach Telefonat mit der auf der Seite des CDS (macht +1 Klick) angegebenen Kontaktperson) nicht nötig für einen Einschreibung. Möchte man sich allerdings beim CDS anmelden, benötigt man die Betreuungszusage (ebenso für die Anmeldung bei der RWTH).

Das ZPA braucht (theoretisch, dazu im Anschluss noch etwas) natürlich die Sachen, die man bei jeder Einschreibung benötigt. Krankenversicherungsstatus, Abiturzeugnis (ja, auch nach abgeschlossenem Master), Kopie des Personalausweises usw. Dann die Betreuungszusage. Das war es.

Jetzt das aber:

Ich habe begonnen, den Antrag auf Einschreibung (siehe oben) auszufüllen. Weil ich dazu einen kleine Frage hatte, habe ich erst bei der Studienberatung angerufen, die mich weitergeleitet hat zum Sekretariat für Studentische Angelegenheiten, das mich weitergeleitet hat zu meiner Sachbearbeiterin, die mir auf folgende Aussage meinerseits: “Hallo, mein Name ist evasbuecherkiste, ich bin noch an der RWTH eingeschrieben, würde mich jetzt gerne im kommenden Semester in einen Promotionsstudiengang einschreiben und hätte zum Antrag auf Einschreibung noch eine Frage” antwortete: “Vergessen Sie den Antrag, es reicht die Betreuungszusage und der ausgefüllte Antrag auf Änderung der Einschreibung (sehr simples Ding, das habe ich schon bei der Ummeldung des Bachelors auf den Master ausfüllen müssen). Frist ist der 02.03.”

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Ich habe gestanden wie der Ochs vorm Berg.

Warum? Weil die Nachricht für mich eigentlich positiv ist, es aber bei den ganzen verklausulierten und z.T. versteckten Infos KEINE einzige Anmerkung dazu gibt, dass sich Studierende der RWTH nicht neu einschreiben müssen.

Ich habe das mal bei der Websitenbetreuung angemerkt.

Ergänzung: Wie Kristina in den Kommentaren schon schrieb: eine Anmeldung am CDS muss in jedem Falle erfolgen. In fast allen Promotionsstudiengängen, meines Wissens nach. Allerdings ist diese für die Einschreibung nicht erforderlich, sie kann auch nachträglich erfolgen. Theoretisch kann man sich natürlich auch mit dem Formular vom CDS einschreiben, da – wie richtig festgestellt – da dann ja eine Unterschrift eines Betreuers drauf ist. Es ist aber wohl eher nicht der typische Weg.

Eine Rezension in 10 Sätzen – Die drei Fragezeichen und der verschwundene Schatz


Inhalt: 

Während eines Museumsbesuches der Drei Fragezeichen wird direkt vor ihren Augen ein goldener Gürtel, ein Ausstellungsstück aus Japan, gestohlen. Gleichzeitig wird Miss Agawam von Gnomen in Angst und Schrecken versetzt. Es sind die gleichen Gestalten, die früher in den Erzählungen vorkamen, die sie den Kindern der Nachbarschaft erzählt hat…..

Kritik: 

Die Folge “…und der verschwundene Schatz” ist ein gut hörbares, aber nicht besonders fesselndes Hörspiel, immer noch verliere ich ab un an beim Hören den Erzählfaden, weil ich etwas anderes tue. Dies liegt einerseits an der vergleichbar schwachen Handlung um die Gnome, denn jedem Hörer ab einem gewissen Alter – was bei sechs liegen dürfte – dürfte klar sein, dass es sich entweder um Kinder oder um Kleinwüchsige handelt, gleichzeitig aber auch an der Sprecherauswahl. Ursula Vogel klingt, wie eine klischeehafte Esoterikerin, F.J. Steffens spricht mal wieder den Unsympath, Reiner Brönneke liefert als Mr. Togati zwar eine gute Leistung ab, aber wieder schafft es Europa nicht, einen glaubwürdigen Akzent zu erzeugen.

Leider bleiben auch die handelnden Personen sehr in ihrem Klischee behaftet. Dem japanischen Wachmann Togati ist seine Ehre besonders wichtig, Taro Togati, sein Sohn, ist nur in der Rolle als Gleichaltrige Bezugsperson zu sehen und Miss Agawam ist sowohl Mrs. Darnley aus “… und der Zauberspiegel” sowie der später auftretenden Miss Melody sehr ähnlich.

 

Positiv Dinge gibt es allerdings auch: Bob und Patrick (Wolfgang Kubach) haben einen großen Auftritt, Alfred Hitchcock tritt als handelnde Figur am Telefon auf, es gibt ein Entführungsszenario und die zwei nebeneinander laufenden Geschichten sorgen für einige Rätselspannung.

Alles in Allem kann ich allerdings nicht mehr als 6/10 Punkten vergeben.

Eine Rezension in 10 Sätzen – Die drei Fragezeichen und der tanzende Teufel


Inhalt: 

“Ihr seid doch Detektive, nicht? Ihr könnt Annabella finden, ich möchte euch den Fall übertragen, hier sind 50 Cent”, so beginnt die spannende Geschichte um den tanzenden Teufel und auch wenn Justus zunächst gönnerhaft die Anfrage der kleinen Tina ablehnt, stellt sich das Ganze doch als “lohnenswerten” Fall heraus. Denn nicht nur Annabella ist auf merkwürdige Weise in den “Baum raufgeflogen”, auch andere Gegenstände sind verschwunden und dann taucht auch noch eine gruselige Gestalt auf – der tanzende Teufel.

Kritik: 

Die drei Fragezeichen und der tanzende Teufel ist eine durchaus gelungene Folge, allerdings mit einigen kleineren Schwächen, die den Gesamteindruck trüben. Die Geschichte ist durchaus gut konstruiert, dadurch, dass sich der Anfang stark davon unterscheidet, was im späteren Hörspiel dann passiert. Von der Puppe geht es über einen als Teufel verkleideten Menschen bis hin zu einer wertvollen, chinesischen Statur. Leider, leider wollen mir die Auftritte des namensgebenden tanzenden Teufels bis heute nicht so recht gefallen, denn irgendetwas scheint zu fehlen. Es heißt, dass die Musik wohl mal geändert worden ist, ich kann allerdings nicht sagen, welche Version mir vorliegt – vermutlich die neuere. Es kann durchaus sein, dass die Musik hier einiges wettmacht.
Gut gelungen hingegen ist die Auflösung des Falls, die mit einem überraschenden Täter aufwarten kann und einem sehr interessanten Motiv, das vielleicht in Teilen in “… und der Automarder” wieder zum Tragen kommt. Nicht gefallen will mir, wie schon in anderen Hörspielen, die Umsetzung des chinesischen Akzents, der wieder einmal stark übertrieben wird, auch in Kombination mit der hohen Stimme (ich denke, es ist Hans Irle).

Fazit: 8/10 Punkten