Eine Rezension in 10 Sätzen – Rob Thurman: Nachtgeister


Inhalt:

Der Roman „Nachtgeister“ von der hierzulande recht unbekannten Autorin Robyn Thurman handelt von zwei Brüdern, die gemeinsam das Böse – sie nennen sie „Grendels – bekämpfen. Doch tief in sich drin verbirgt der Jüngere, Cal, ein düsteres Geheimnis, das an die Oberfläche brechen will….

Kritik:

Von dem Klappentext und von dem Verweis, dass Supernatural-Fans dieses Buch lieben werden, muss ich ganz, ganz klar Abstand nehmen. Das Buch wirkt in weiten Teilen eher nach einem Mary Sue Roman, als nach einem Werk mit eigenständigen Charakteren. Selbst als Cal – Kurzform für Caliban – dem Bösen verfällt, wirkt der Roman immer noch bemüht.
Die Protagnisten sind darüberhinaus sehr stereotyp aufgebaut, beide quasi perfekt, sehen gut aus und vor allem Nik, der ältere, kann sehr gut kämpfen. Es ist fast schon lächerlich, wie oft die Erzählfigur Caliban darauf eingeht.
Zwar wird das Buch zum Ende hin wirklich spannend und der große Plan, den die „Grendels“ entwickelt haben, ist tatsächlich durchaus bedrohlich, leider plätschert das Buch bis zu diesem Ende so vor sich hin. Auch als Caliban zum „Bösen“ mutiert, wirkt er durch die Tatsache, dass es immer noch ein Ich-Erzähler ist, nicht gefährlich.

Daher: 5/10 Punkten

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Ein Kommentar zu “Eine Rezension in 10 Sätzen – Rob Thurman: Nachtgeister

  1. Heike sagt:

    Danke für die aufschlussreiche Rezension!
    Nun werde ich mir wohl doch noch einmal überlegen, ob ich mir das buch zulegen soll…
    VG Heike

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