Batman 51: Batman gegen Robin – Das Geheimnis von Wayne Manor/Friedhof


Allgemeine Angaben:

Autor: Grant Morrison

Zeichner: Andy Clarke

Enhält: Batman&Robin 10/11

Inhalt:

Auf der Suche nach Bruce Wayne kommen Damien (momentaner Robin) und Richard Grayson (momentaner Batman) hier ein ganzes Stück weiter. In Wayne Manor stoßen sie auf Spuren, die auf eine mögliche Zeitreise Waynes hindeuten. Sie folgen Bildern, versteckten Hinweisen im Haus und befinden sich gleichzeitig noch auf der Jagd nach dem Dominomörder. Hierbei erhalten sie Unterstützung von Oberon Sexton, einem geheimnisvollen Mann, der sein Gesicht stetig unter einer Maske verbirgt und auch Damiens Mutter Talia bekommt ihre eigene Rolle in diesem Heft…..

Kritik:

Das Heft weiß schon Spaß zu machen, ohne Zweifel eines der gelungensten der letzten Monate in der deutschen Batman-Serie. Leider gibt es einige Kritikpunkte, die ich hier kurz anbringen möchte:

– Damien Wayne: Ja, um die Figur wird viel gestritten, und auch wenn er als Robin eine durchaus gute Figur macht und seine Gespräche mit Dick darüber, ob er nun Robin bleiben kann, wenn Bruce wiederkommt, lassen einen symphatischen Eindruck auf den Leser. Sein Auftritt zu Beginn, als wüsste er als 10-jähriger alles über ein Unternehmen wie Wayne Enterprises wirkt unglaublich aufgesetzt und zudem lächerlich.

– Talia al Ghul: Talia war zwar nie eine Figur, die ich besonders gut leiden konnte oder die auch nur in irgendeiner Weise kohärent gewesen wäre, hier wird meiner Meinung nach aber ein gewisses Maß überschritten. Denn bei allen Gemeinheiten, die Talia schon ausgeheckt hat, war ihr immer eine Sache eigen: Ihre Liebe zu Batman/Bruce Wayne. Deshalb passt mir hier die Art und Weise wie sie mit ihrem Sohn umgeht, gar nicht, denn er ist immerhin aus einer „Verbindung“ von Wayne und ihr entstanden. Ihr Verhalten ist schon etwas out of character.

Positiv herauszuheben an diesem Heft sind einpaar andere Sachen:

– Die Zeichnungen. Ich bin kein Fan von Andy Clarke, aber dennoch muss ich zugeben, dass mir, nach erstem Eingewöhnen, die Zeichnungen sehr gut gefielen und mir das Lesen wirklich Spaß machte.

– Die Suche nach Hinweisen auf Bruce Waynes Verbleib in der Vergangenheit. In meinen Augen ganz großes Kino. Hier hat der Leser wirklich wiedermal ein klassisches Rätsel vor Augen, wie es – mir zumindest – auch in Krimis oder gar in den alten, heiß geliebten Kinderbüchern, eine wahre Freude war. Die Hinweise sind in sich schlüssig und der Fehler, dass Wayne Manor eigentlich während des Niemandsland zerstört worden ist und davon eigentlich nicht viel übrig blieb (zumindest den Bildern nach) wird geklärt. (wenngleich einwenig ad hoc.)

– Oberon Sexton. Er weiß hier wirklich zu gefallen. Im Hinblick auf Heft 52 muss ich jedoch sagen, dass mir die Auflösung, wer unter der Maske steckt, nicht besonders zusagt.Im vorliegende Heft jedoch ist er wirklich ein brauchbarer Charakter, den Autor Grant Morrison gut einzubinden weiß. Sehr erfreulich.

Fazit:

Wegen einer Story, die mir wirklich sehr gut gefällt: 8/10 Punkten

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Ein Kommentar zu “Batman 51: Batman gegen Robin – Das Geheimnis von Wayne Manor/Friedhof

  1. […] die Nummer 51 auch, legt Grant Morrison ein Heft vor, welches sich gut lesen lässt und eine spannende Geschichte […]

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