Randnotiz: Danke an die Aachener Polizei


unter GNU-Lizenz Autor: Hnordheim

Symbolbild unter GNU-Lizenz
Autor: Hnordheim

… für die Geschwindigkeitskontrolle vor dem Hauptgebäude der RWTH. Das ist leider wirklich nötig.

Und an die Autofahrer, die vielleicht mit ein paar Kilometern zu schnell erwischt worden sind: ist ärgerlich, ich weiß. Aber gerade am Hauptgebäude sind so viele Fußgänger unterwegs, dass man lieber langsamer fahren sollte. Im eigenen Sinne und im Sinne der queerenden Fußgänger sowie der Radfahrer.

Advertisements

Ein Antrag – oder doch kein Antrag. Das ist die Frage


Kennt ihr das Lied „Einen Antrag auf Erteilung eines Antragformulars“ von Reinhard Mey? Es beschreibt ironisch das, was wohl jeder kennt, der irgendwann mal einen komplizierteren bürokratischen Akt vornehmen musste. Das gilt bei manchen sicherlich wohl auch für die Einschreibung an der Universität. Und um etwas in der Art geht es auch im heutigen Blogpost.

CC some rights reserved Fotograf: Nima j72

CC some rights reserved
Fotograf: Nima j72

Wer sich schon einmal mit der Seite der RWTH Aachen auseinandersetzten musste, der wird sich sicherlich schon einmal über die Gestaltung aufgeregt haben. Nicht, weil sie hässlich ist – sondern schlicht wegen der Aufbereitung von Informationen, die ist in der Regel nicht so prickelnd. Eine neues Beispiel habe ich dafür in den letzten Tagen entdeckt.

Wer etwa herausfinden möchte, welche Formulare man benötigt, um sich für eine Promotion einzuschreiben, der hat einen langen Weg vor sich. Der obligatorische Weg – vermutlich – über Google führt zu folgender Seite:

http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Nach-dem-Studium/~ejw/Promotion/

Hier findet sich zwar viele „wir-sind-toll“-Aussagen und „promovieren-Sie-hier“-Lobreden, aber was man dafür braucht wird nicht gesagt.

Stattdessen wird man weitergeleitet auf die Seite vom CDS (Center for Doctoral Studies), auf eine Mailingliste, unter dem Punkt „Promotionsordnung“ auf den Formularschrank (klick mich) mit einer Sammlung der Promotionsordnungen und auf die Promotionsbüros der Fakultäten sowie einen nicht mehr existenten Link auf den Paragraf 67 des Hochschulgesetzes des Landes NRW.

Die zur Verfügung stehenden Downloads sind: „Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ und „Anforderungen an die Qualitätssicherung der Promotion.“ Verwandte Themen? Stellenangebote….

Soviel zum Mittelteil der Seite.

Am linken Rand gibt es weitere Informationen:

1. Einschreiben zum Promotionsstudiengang

2. Internationale Promotionsinteressierte

3. Weiterbildung am CDS

4. Stipendien und Förderprogramme

5. Promotionssupplement

6. Forum für Doktorandinnen

CC some rights reserved Fotograf: LoKiLeCh

CC some rights reserved
Fotograf: LoKiLeCh

 

Wer hier auf „Einschreiben zum Promotionsstudiengang“ (den Rest lassen wir erst einmal weg) klickt, der landet hier:

http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Nach-dem-Studium/Promotion/~ejz/Einschreiben-zum-Promotionsstudium/

Vorab: Auf dieser Seite findet sich auch der Antraf auf Einschreibung als .pdf. Das ist lobenswert. Ansonsten sind die Informationen rar gesät.

Es gibt wieder einiges Gerede um die Tatsache, dass man einen Betreuer braucht, der mit dem Promovierenden ein individuelles Promotionsprogramm ausarbeitet, das auch die Angebote des CDS (später) miteinbezieht. Das, was man dafür machen muss, ist wohl von Fakultät zu Fakultät unterschiedlich

Es heißt dann weiter unten:

Ihre Erstbetreuerin oder Ihr Erstbetreuer bestätigt mit der Unterzeichnung des Anmeldeformulars für das Center for Doctoral Studies, dass sie oder er Sie während Ihrer Promotion betreut. Mit diesem Formular können Sie sich während der von der Hochschule festgelegten Einschreibefristen im Studierendensekretariat zum Promotionsstudium einschreiben. Alternativ können Sie sich auch mit einer Betreuungszusage Ihrer Fakultät oder Ihrer Betreuungsperson einschreiben. Die Einschreibung ist aber nicht verpflichtend.

Hier sind gleich mehrere Unklarheiten:

1. Es klingt, als wäre die Unterzeichnung des Anmeldeformulars für das CDS notwendig. Nach Rücksprache mit dem Promotionsbetreuer meiner Fakultät zeigt sich: nein, ist es nicht. Die RWTH interessiert das wohl für die Einschreibung nicht.

2. Nicht dieses Formular ist nötig für die Einschreibung, sondern der „Antrag auf Einschreibung“, der sich rechts auf der Seite finden lässt. Wer nur mit dem Formular des CDS zur Einschreibung kommt, der wird sich nicht einschreiben können.

3. Dann heißt es, dann man sich „alternativ“ auch mit der Betreuungszusage der Fakultät oder Betreuungsperson einschreiben kann. Das stimmt so auch nicht. Die Betreuungszusage braucht die RWTH nämlich in jedem Fall. Das sieht auch der Antrag auf Einschreibung so vor.

4. Es ist nicht klar, auf was sich der letzte Satz bezieht, obwohl meines Wissens nach die Einschreibung in einen Promotionsstudiengang für eine Promotion tatsächlich nicht notwendig ist und die Anmeldung zum CDS auch nicht.

5. Finally: Die Einschreibefristen stehen nicht hier auf der Seite, was ich sinnvoll fände. Nein, man muss dafür extra auf die Verlinkung klicken und landet auf der nächsten Seite. Das ist dieses unübersichtliche Ding:

http://www.rwth-aachen.de/go/id/egv

CC some rights reserved Fotograf: Trexer

CC some rights reserved
Fotograf: Trexer

Neben allgemeinen Semesterterminen und den Vorlesungszeiten für die nächsten vier Semester finden sich weiter unten tatsächlich die Einschreibefristen.

Es ist zwar relativ klar, dass ein Promotionsstudiengang ein zulassungsfreier Studiengang ist, dennoch fände ich hier eine gesonderte Angabe dazu gar nicht mal so schlecht.

Man musste also mindestens drei Seiten besuchen, um folgende Informationen zu bekommen:

– den Antrag auf Einschreibung

– die Fristen

Fehlende Informationen:

– braucht das ZPA noch etwas für die Einschreibung?

– was ist das CDS und was hat es mit der Einschreibung zu tun?

Manches davon habe ich mir mittlerweile zusammengesammelt: Die Anmeldung für das CDS ist meines Wissens nach (nach Telefonat mit der auf der Seite des CDS (macht +1 Klick) angegebenen Kontaktperson) nicht nötig für einen Einschreibung. Möchte man sich allerdings beim CDS anmelden, benötigt man die Betreuungszusage (ebenso für die Anmeldung bei der RWTH).

Das ZPA braucht (theoretisch, dazu im Anschluss noch etwas) natürlich die Sachen, die man bei jeder Einschreibung benötigt. Krankenversicherungsstatus, Abiturzeugnis (ja, auch nach abgeschlossenem Master), Kopie des Personalausweises usw. Dann die Betreuungszusage. Das war es.

Jetzt das aber:

Ich habe begonnen, den Antrag auf Einschreibung (siehe oben) auszufüllen. Weil ich dazu einen kleine Frage hatte, habe ich erst bei der Studienberatung angerufen, die mich weitergeleitet hat zum Sekretariat für Studentische Angelegenheiten, das mich weitergeleitet hat zu meiner Sachbearbeiterin, die mir auf folgende Aussage meinerseits: „Hallo, mein Name ist evasbuecherkiste, ich bin noch an der RWTH eingeschrieben, würde mich jetzt gerne im kommenden Semester in einen Promotionsstudiengang einschreiben und hätte zum Antrag auf Einschreibung noch eine Frage“ antwortete: „Vergessen Sie den Antrag, es reicht die Betreuungszusage und der ausgefüllte Antrag auf Änderung der Einschreibung (sehr simples Ding, das habe ich schon bei der Ummeldung des Bachelors auf den Master ausfüllen müssen). Frist ist der 02.03.“

CC some rights reserved Fotograf: Rex

CC some rights reserved
Fotograf: Rex

Ich habe gestanden wie der Ochs vorm Berg.

Warum? Weil die Nachricht für mich eigentlich positiv ist, es aber bei den ganzen verklausulierten und z.T. versteckten Infos KEINE einzige Anmerkung dazu gibt, dass sich Studierende der RWTH nicht neu einschreiben müssen.

Ich habe das mal bei der Websitenbetreuung angemerkt.

Ergänzung: Wie Kristina in den Kommentaren schon schrieb: eine Anmeldung am CDS muss in jedem Falle erfolgen. In fast allen Promotionsstudiengängen, meines Wissens nach. Allerdings ist diese für die Einschreibung nicht erforderlich, sie kann auch nachträglich erfolgen. Theoretisch kann man sich natürlich auch mit dem Formular vom CDS einschreiben, da – wie richtig festgestellt – da dann ja eine Unterschrift eines Betreuers drauf ist. Es ist aber wohl eher nicht der typische Weg.

Neues aus der Bibliothek


Gemeinfreies Bild

Gemeinfreies Bild

Als langjähriger Freund und Mithelfer von diversen Bibliotheken bin ich wirklich nicht der Typ Mensch, der sich schnell aufregt, wenn in einer Bibliothek einmal etwas nicht ganz so läuft, wie ich mir das vorstelle und ich weiß auch, dass Fehler durchaus passieren können, das Bücher mal verschwinden oder nicht aufzufinden sind.

Aus dem Grund war ich auch nicht gerade besonders wütend darüber, dass der von mir bestellte Artikel neulich nicht aufzufinden war. Das kann passieren. Ich hatte zwar die E-Mail erhalten, in der mir mitgeteilt wurde, der Artikel wäre da und konnte auch die Nummer nennen; der Artikel war jedoch nicht aufzutreiben. Gut, eine Tag länger gewartet, Text neu ausgedruckt. Sache erledigt. Kein Grund für einen Blogeintrag – vor allem nicht den ersten seit langer, langer Zeit.

Mich ärgert eine andere Sache. Der Grund dafür ist mir nicht erklärt worden, daher sträube ich mich dagegen, es zu begreifen. Es geht um folgende Sache:

Für eine schriftliche Prüfung Anfang März brauche ich ein bestimmtes Buch von Florian Kragl. Meine Professorin hielt es für unwahrscheinlich, dass es dieses Buch überhaupt in der Hochschulbibliothek gibt. Nun gut, für so etwas gibt es die Fernleihe. Buch bestellen, Sache erledigt. Von wegen…
Zunächst einmal sei soviel gesagt: Per Fernleihe kann man Bücher in der Hochschulbibliothek nur leihen, wenn sie nicht in der Bibliothek „vorhanden“ sind. Soweit so gut, eigentlich eine klare Regel, die in der Regel (verzeiht mir das Wortspiel) wohl auch gut funktioniert.

Ich habe das Buch wider Erwarten im Katalog gefunden. Es ist also vor Ort. Soweit, so gut. Leider bis zum 13. Februar ausgeliehen. Per Fernleihe bestellen? Fehlanzeige. Buch ist ja vorhanden.

In meinen Augen ist das Unsinn. Ein Buch, welches ausgeliehen ist, ist in der Bibliothek höchstens theoretisch vorhanden. Und theoretisch ist nicht genug. Und ausgeliehen heißt: nicht da.
Ich habe extra noch einmal nachgefragt: Nein, das Buch ist vorhanden, daher nicht bestellbar. Ich müsse wohl darauf warten oder mich bei einer anderen Bibliothek anmelden und es dort versuchen. Ob ich das Buch jetzt möglichst zeitnah brauche oder es erst in zwei Wochen bekomme, ist dabei völlig egal. Eine andere Option bietet mir die Hochschulbibliothek nicht – auch wenn ich natürlich einen Anschaffungsvorschlag machen könnte – der aber in der Regel auch zwei Wochen benötigt. Also quasi kein Zeitgewinn und auch in meinen Augen für die Hochschulbibliothek herausgeworfenes Geld, so oft wird das Buch sicherlich nicht benötigt. (recht spezielles Thema).

Meine Option: Ich melde mich bei der Stadtbibliothek an und hoffe, dass sie es mir da beschaffen können.

Was ich daran kritisiere, ist denke ich ziemlich offensichtlich: Wieso gilt ein Buch als vorhanden, wenn es ausgeliehen ist? Und vor allem: Warum lässt es sich nicht dennoch bestellen, aus einer anderen Bibliothek, in der das Buch nicht ausgeliehen ist? Gibt es ein Gesetz, welches das verbietet? Oder ist es der Hochschulbibliothek zu teuer? Für mich ist es vor allem eines: Ein Ärgernis.

Die Fragen sind übrigens durchaus ernst gemeint. Wer Antwort weiß: Bitte kommentieren.

PS: Ich habe das Buch dann durch Glück doch etwas früher bekommen, der Ausleiher hatte es etwas früher zurückgegeben. Bei einer Nachfrage in der Stadtbibliothek im Übrigen kam heraus: Dort hätte ich das Buch auch nicht bestellen können, weil es in der Hochschulbibliothek „vorhanden“ ist. Auch dies gibt der im Kommentar schon angegebene „Ministeriumserlass“ vor. Nur erschließt sich mir der Sinn dahinter absolut nicht.

Praktikum und billige Arbeitskräfte


Ein leidiges Thema, diese Praktika. Da soll man als Geisteswissenschaftler bloß schön viele davon machen – und wenn man sie dann machen möchte, werden einem Steine in den Weg gelegt.
Einige davon möchte ich hier einmal darlegen.

Zunächst einige Grundlagen:

1. Ich habe bereits journalistische Erfahrung, genau genommen arbeite ich seit 2007 für eine Zeitung, seit 2012 für eine zweite.

2. Ich habe Praktika bei Zeitung und Radio gemacht.

3. Ich habe Erfahrungen im Bereich der Verlagsarbeit und der Publizistik.

Eigentlich ganz gute Voraussetzungen für ein Praktikum, auch bei wichtigeren Stellen als dem Lokalblättchen von Kleinsthausen. Jetzt habe ich mir überlegt, dass ein Praktikum beim Landtag, in der Pressestelle, doch eine gute Sache wäre, ich bin engagiert und frage in solchen Fällen auch gerne nach, ob das denn möglich ist. Und damit kommen wir gleich zur Sache. Praktika und warum sie nicht möglich sind, obwohl man die Qualifikation im Grunde erfüllt.

a) das Pflichtpraktikum 

Unter CC-Lizenz. Fotograf: Wolfgang Sauber

Unter CC-Lizenz. Fotograf: Wolfgang Sauber

Wir müssen im Bachelor ein Pflichtpraktikum von vier Wochen machen. Im Master nicht mehr. Dieses Praktikum machen viele Studenten noch im eher regionalen Bereich, auch wenn es hiervon relativ viele Ausnahmen gibt. Schließlich sind mit einem Praktikum in Berlin, München, Frankfurt, Dresden usw. auch Kosten verbunden, vor allem Wohnungskosten. Ich habe mein Praktikum damals bei einem lokalen Radiosender in Kleve gemacht, nicht der kleinste, aber auch nicht der größte Sender. War ein gutes – wenngleich aufgrund von vielen Praktikanten – nicht überragendes Praktikum.
Nun habe ich mich entschieden, noch ein oder zwei weitere Praktika machen zu wollen – um den sprichwörtlichen „Fuß in die Tür“ zu bekommen. Zuerst habe ich beim Landtag in der Pressestelle angefragt. Da habe ich erstmal eineinhalb Wochen auf eine Antwort per Mail (!) gewartet und dann leider die Nachricht bekommen, dass aus versicherungstechnischen Gründen nur Pflichtpraktikanten im Bereich der Verwaltung genommen werden. Herzlichen Glückwunsch – wie gesagt, im Master gibt es das ja nicht mehr.

Gut, habe ich mir gedacht, lässt du dich nicht entmutigen, ruf mal beim ZDF an. Eigentlich wollte ich wissen, wie das mit Praktika im Landesstudio aussieht, schließlich sind es von hier (Aachen) bis Mainz doch einige Kilometer ohne Studententicket. Und noch ehe ich meine Frage äußern kann: Nur wenn es ein Pflichtpraktikum ist. Ich möchte jetzt nicht ausfallend wirken, aber: Was soll denn der Mist? Da verlangt man für ein Volontariat ein Praktikum bei einem Fernsehsender und kann dann keines machen, weil man nur Pflichtpraktikanten nimmt? Irgendwie finde ich das sehr ärgerlich.

Ich möchte an dieser Stelle nicht die Uni dafür verantwortlich machen. Eigentlich ist es gut, dass wir mit den Leuten vom „Praktikumsbüro“ nichts mehr zu tun haben. Aber es ist doch ärgerlich, wenn ich überlege, dass andere Leute da mehr Chancen haben, weil sie im Master noch ein Pflichtpraktikum machen müssen. Da finde ich, werden interessierten Leute mehr „Beinchen“ gestellt, als nötig wäre.

Bundesarchiv, Bild 183-29837-0009 / CC-BY-SA- Arbeitskräfte -

Bundesarchiv, Bild 183-29837-0009 / CC-BY-SA
– Arbeitskräfte –

b) Das 6-Monats-Praktikum

Wie ich bereits schon schrieb, habe ich wegen meines HiWi-Jobs und einiger veröffentlichter und einer noch zu veröffentlichen Kurzgeschichten auch schon Erfahrungen im Bereich von Verlagsarbeit und Publizistik sammeln können. Also habe ich mir gedacht: Wie wäre es denn mit einem Praktikum bei einem Verlag? Habe mich umgesehen und resigniert feststellen müssen: Die Wenigsten wollen Praktikanten, die dort ein paar erste Eindrücke sammeln und feststellen, ob der Beruf etwas für sie ist, sondern solche, die billig als Arbeitskräfte dabei sind und direkt sechs Monate bleiben.Was das Problem an sechsmonatigen Praktika ist, liegt eigentlich klar auf der Hand. Ich werde nicht mit 25 Jahren fertig mit meinem Studium, sondern erst mit 26. Und eigentlich möchte ich nicht wegen eines Praktikums mein Studium um ein Jahr verzögern. Und da ich kurz nach dem sogenannten „Stichtag“ geboren worden bin (Schule betreffend) bin ich dann bereits ein Jahr älter als meine Kommilitonen.Auch möchte ich ungern mein Studium „opfern“ für ein Praktikum, was mir nachher vielleicht gar nichts bringt, weil es mir nicht genügend Spaß gemacht hat. Und von Bezahlung wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden. Sechs Wochen finde ich okay, auch wenn das eine lange Zeit der Semesterferien ist, die dafür drauf geht und im Falle von Klausuren natürlich Schwierigkeiten mit sich bringt. Aber es ist immerhin machbar.

c) Der Aufbaustudiengang

Deutsche Fotothek‎

Deutsche Fotothek‎
– Das Fernsehen zieht an –

Ich habe mich letztes Jahr – kurz vor knapp – für ein Praktikum beim WDR beworben. Kurz vor knapp deshalb, weil der WDR Praktikanten nur zulässt, solange diese noch kein abgeschlossenes Studium haben, bzw. nur dann, wenn sie sich in einem journalistischen Aufbaustudiengang befinden.
Ich persönlich halte diese Regelung für nicht besonders gelungen. Warum? Weil der WDR gleichzeitig möchte, dass man mindestens zwei Semester studiert hat. Zwei Semester, das heißt, man hat insgesamt „nur“ vier „Semesterferien“ die man für das Praktikum nutzen kann. Eines davon dürfte für die meisten wegfallen, weil dann die Bachelorarbeit geschrieben wird, viele machen sich nicht gerade im dritten Semester bereits Gedanken um ein Praktikum beim WDR (O-Ton der Praktikumsdame: Man muss ja nicht gleich in der Königsdisziplin anfangen…) und dann gibt es auch noch solche, die während der Semesterferien arbeiten. Was ich sagen möchte: Die Zeit ist da doch recht knapp bemessen. Und unfair ist es auch noch, da Magisterstudenten – die theoretisch nach drei Jahren zwar keinen Abschluss haben, aber genauso weit sind – sich noch länger bewerben können.

Fazit: 

Ich weiß, dass das Meckern auf hohem Niveau ist. Aber ich persönlich finde es sehr, sehr schade, dass einem, selbst wenn man Praktika machen will (und ich mag diese Tretmühle nicht und die damit verbundene Generation Praktikum ist für mich eine Generation der verlorenen Zeit), solche „Steine“ in den Weg gelegt werden, die man gar nicht aus dem Weg räumen kann, weil es dem Individuum unmöglich ist. Da scheitert das Praktikum nicht an Qualifikation und Anstrengung, an Zeugnissen oder Erfahrung, sondern schlicht und ergreifend an starren Vorschriften. Und das halte ich für meinen Teil für traurig. Für alle, die gerne ein Praktikum an bestimmten Stellen machen würden.

Campusbahn – Wieso man das „Nein“ nicht als Ende der Modernisierung sehen sollte


CC-by-SAUrheber: Jener13

CC-by-SA
Urheber: Jener13

In Aachen sollte – für alle die, die es nicht wissen – eine Straßenbahn gebaut werden, so war die Idee der Politik. Es gab von Anfang an Kritik an der Planung, die Kosten, der Weg, die Zahlen, alles war irgendwie sehr verworren und zum Teil wirkte es auch unausgegoren.
Als absehbar war, dass die erforderlichen Stimmen für einen Bürgerentscheid zusammen kommen, hat die Stadt beschlossen einen solchen auch zu machen. Sprich: Die Aachener Bürger durften selbst darüber abstimmen, ob sie das 240 Millionen Euro teure Projekt (ja, es hätte eine Teilförderung gegeben) wollen – oder eben auch nicht. Auf die Pro- und Contraargumente möchte ich hier nur peripher eingehen, da es sonst zu lang werden würde. Die Bürger der Stadt Aachen haben in jedem Falle abgestimmt – mit 43% Wahlbeteiligung für einen Bürgerentscheid eine respektable Summe – und überraschenderweise war das Ergebnis nicht so spannend wie gedacht. Rund 66% der Stimmen waren negativ, 33% dafür. Da die Umfragen im Vorfeld deutlich knapper waren und auch mal die eine, mal die andere Seite überwog, war ich mir eigentlich sicher, dass das Ergebnis auch enger werden würde und eigentlich rechnete ich persönlich sogar mit einem Ergebnis zu Gunsten der Bahn. Nur um an dieser Stelle noch einmal zu verdeutlichen: Ich bin kein Gegner einer generellen Straßenbahnidee – nur dieses Konzept sagte mir in Teilen nicht zu – und dabei wohne ich in der Nähe einer der am meisten frequentierten Haltestellen in Aachen.

Um nun aber zur Überschrift zu kommen: Als die ersten Ergebnisse eintrudelten, war die Bestürzung bei den Befürwortern nicht nur bei Twitter zu merken, auch die Kommentare auf der Homepage der Aachener Nachrichten zeigten deutlich, dass man mit einem anderen Ergebnis gerechnet hatte. Ich möchte hier jetzt nicht auf einzelne Kommentare eingehen, auch wenn das sicherlich spannend wäre. Einige der Kommentare äußerten sich auch äußerst negativ über den Bürgerentscheid selbst, auch wenn die selben vielleicht noch vor einer Woche für eine Abstimmung waren. Nun funktioniert Demokratie aber leider nicht so, dass man ein solches Ergebnis einfach ignorieren kann. Die Campusbahn ist vom Tisch.

Allerdings sind damit die Verkehrsprobleme in Aachen nicht gelöst.

Schienenbus

CC-by-SA
Urheber: Patrick.tielke

Die Straßen sind tatsächlich voll von Individualverkehr und viele der  Busse sind auch nicht auf dem neuesten Stand der Technik. Man sollte das „Nein“ zur Campusbahn jedoch keineswegs als Ende eines „modernen“ (wie Armin Laschet es bei Twitter bezeichnete, Verkehrskonzeptes werten. Viele derjenigen, mit denen ich über das Konzept gesprochen habe, haben sich grundsätzlich nicht negativ über eine Modernisierung geäußert, sondern vor allem über die Frage von Finanzierung und Argumentation. So war an einigen Stellen das Argument des doppelten Abiturjahrgangs zu hören. Dieser kommt – zur Erinnerung – in diesem Sommer, also zum Wintersemester 2013/2014. Die Campusbahn sollte fertig werden 2019. Gehen wir davon aus – weil einfacher zu rechnen – dass es sich dabei um das Wintersemester 2019/2020 handelt. Das ist sechs Jahre nach dem doppelten Abiturjahrgang –  und meine Wenigkeit ist dann seit etwa fünf Jahren mit dem Studium fertig – und auch der wird zu dem Zeitpunkt zumindest in Teilen (bei den Durchfallquoten der RWTH) fertig sein oder kurz vor dem Abschluss stehen. Das heißt: Man braucht nicht 2019 ein neues Verkehrskonzept, sondern am Besten schon in diesem Sommer.

Wie schon angesprochen war ein weiterer Punkt der Individualverkehr. Ja, Aachen ist in der unschönen Situation, dass die Luft zu stickig ist, da wäre eine Lösung über die ÖPNV sicherlich eine gute Idee. Ob dafür aber eine Campusbahn die Lösung ist, die mit einem nie getesteten System fahren soll und die zudem nur über eine Trasse fährt, die richtige Lösung ist, wage ich persönlich zu bezweifeln. Ich wäre in der „glücklichen“ Lage (heute, 2019 vermutlich nicht mehr) direkt an der Trasse zu wohne und überall wo ich (heute) hin muss, auch hinzukommen, ohne Umsteigen zu müssen. Gleiches gilt aber nicht für die Leute, die weiter abseits der Trasse wohnen oder gar in den Randgebieten, die nicht „Brand“ heißen. Denn Buslinien hätten dafür wegfallen sollen und die Leute hätten umsteigen müssen – vermutlich öfter als jetzt. Ob dann noch viele auf die Campusbahn gewechselt wären oder nicht doch lieber zum Auto greifen würden, ist nicht ermittelt worden.

Dies sind nur zwei Punkte, die Anlass zur Kritik gegeben, was ich mit ihnen zeigen möchte, ist, dass die Campusbahn nicht „DIE“ Lösung war, als die sie präsentiert worden ist. Das heißt nicht, dass ein innovatives Verkehrskonzept für Aachen nicht nötig sei oder das eine Straßenbahn an sich das Problem ist.

Modernität vor 170 Jahren

Modernität vor 170 Jahren

Wie bereits gesagt: Ich stelle mir die Frage danach, ob die Finanzierung des Projektes überhaupt in Relation zum Nutzen steht oder ob nicht eine Trasse einfach zu wenig ist. Ob nicht mehr Busse und Elektrobusse eine flexiblere (hätte die Campusbahn einmal z.B. an der Scheibenstraße mit einer Panne gestanden, dann stünde ein Großteil der Strecke einfach still) Lösung sein können, die vielleicht sogar billiger ist oder ob das Projekt besser angenommen worden wäre, wenn man nicht nur eine Trasse sondern gleich mehrere geplant hätte, wäre interessant zu ermitteln gewesen. Natürlich lässt sich das nicht über eine Wahl machen.

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Menschen in Aachen viele verschiedene Gründe hatten, gegen das Projekt zu stimmen (und Gleiches gilt für die Menschen, die dafür stimmten). Die Stadt muss sich mit dem Ergebnis ebenso anfreunden, wie die Befürworter des Projektes – aber nicht die gesamten Arbeit in dem Bereich einstellen, denn Aachen braucht ein neues Verkehrskonzept und ja, auch ein modernes und innovatives. Aber keines, was sie in den Ruin treibt.

Weitere Gründe für „Nein-Stimmen“ hat im Übrigen Twitteruser „mrtopf“ in seinem Blog erläutert. Schöner Bericht.

Bürokratie – Wie ich mehr Zeit mit meinem Praktikumsbericht verschwendete, als mit meiner Bachelorarbeit


Liebes Dekanat – nein falsch, das kann im Zweifel nichts dafür – liebe Praktikumsbeauftragten, Assistenten und alle, die mit den Formalia zu tun haben:

Wie kann es sein, dass ich mich seit drei Tagen mit meinem Praktikumsbericht herumschlage und zwar nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des beschissenen Zeilenabstands? Wie kann es sein, dass ich mir – und ich finde das auf mich bezogen beleidigend – anhören muss, ich könne mit meinem Textverarbeitungsprogramm nicht umgehen, weil Sie so eine merkwürdige Angabe auf ihrer Homepage machen?
Ich habe gestern sogar eine Kommilitonin gefragt, welchen Abstand sie für ihren 5-seitigen Praktikumsbericht genommen hat und sie sagte: eineinhalb Zeilen. Wie in ALLEN wissenschaftlichen Arbeiten, die wir schreiben.

Soweit so gut, hab ich mir gedacht, und die gleiche Einstellung genommen. Diesen Bericht habe ich dann ins Büro der Praktikumsbeauftragten geschickt und siehe da: Es ist immer noch falsch. Ich bin weder zu blöd ihre Homepage zu lesen, noch bin ich zu dumm, mein Textprogramm zu benutzen, mir einen Kurs anzuraten halte ich sogar für extrem unhöflich, auch wenn die Leute mich nicht kennen.

Ich werde doch wohl nach drei Jahren an der RWTH in der Lage sein, mit meinem Textprogramm so umgehen zu können, dass ich einen Bericht schreiben kann, der die Menschen dort ruhig stellt, oder? Und kompliziert ist das wirklich nicht.

Aber nein, auf Ihrer Homepage muss ja stehen: Zeilenabstand: 1,2. Wie mein alter Mathematiklehrer jetzt fragen würde: „Kartoffeln?“ Ja, was denn nun? Cm? Inch? Zoll? Mm? Marmelade?
Nun wird MIR vorgeworfen, ich könne mit der Textverarbeitung nicht umgehen. Vielen Dank, liebes Büro. DAS kann ich jetzt gerade gar nicht brauchen. Warum nicht einfach – ganz einfach – die Formalia an all die schönen anderen Formalia der Fakultät anpassen (Seitenränder, EINEINHALBZEILIGER Abstand, Times New Roman usw.)? Wäre das zu einfach? Wäre das zu wenig Bürokratie?
Ich habe es ehrlich gesagt, einfach satt, mich mit sowas zu beschäftigen. Ich habe versucht, einen vernünftigen Bericht einzureichen, der einen schönen Sprachstil und eine lesbare Struktur aufweist, und Sie können mir immer noch keine vernünftige Antwort zu den Formalia geben. Das finde ich unhöflich!

Schließlich sind Sie für uns Studenten da, nicht wir für Sie. Und da finde ich es nicht verkehrt, wenn Sie sich mal fünf Minuten Zeit nehmen, mir als Student einen vernünftige, plausible Antwort zu geben, die wohl davon ausgeht, dass ich mich mit einem Standard-Textverarbeitungsprogramm auskenne.

DANKE SEHR.

PS: Nach einem langen Suchen im Internet bin ich übrigens darauf gestoßen, WARUM das Ganze so ein Palaver war: Früher – noch vor meiner Zeit – gab es Word für RWTH-Studenten kostenlos. Neben der Einstellung für den eineinhalbfachen Zeilenabstand (1,5) gab es DORT auch einen für einen 1,2- und 1,3-fachen.
Da Word nicht mehr kostenlos ist, nutzen einige Studenten, die dieses teure Programm nicht haben, Ausweichprogramme wie OpenOffice oder in meinem Falle LibreOffice. Die Programm sind (mindestens) genauso gut wie Word, aber haben diese Einstellung nicht.

Ich habe nach einem Telefonat der zuständigen Damen mitgeteilt, dass eine Angabe dort über 16pt, bzw. 18pt deutlich hilfreicher wäre, weil es für alle Programme einstellbar ist. Leider hat sich an der Seite bis heute nichts getan. Es sind immer noch – wie mein alter Mathelehrer zu sagen pflegte – Kartoffeln.

Dem Baum zur Ehr‘


Bild von: Klaus Kappel aus den Wikimedia Commons
CC - Some rights reserved
Link: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baum-mw.jpg

In Aachen, meiner momentanen Wahlheimat, beherrscht seit einiger Zeit unter anderem ein Thema die Nachrichten. Der Umgau des Templergrabens, die Straße vor dem Hauptgebäude der RWTH. Dort soll ein sogenannter Shared Space entstehen, wie es sie schon seit einiger Zeit in den Niederlanden gibt. Beim Shared Space Konzept teilen sich Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer gleichberechtigt eine Fläche. Sprich: Es gibt keine vorgeschriebene Einteilung mehr in „Straße“ und „Fußweg“. Jeder achtet auf jeden.

Was so unvorstellbar klingt, muss es gar nicht sein, denn – wie gesagt – in den Niederlanden gibt es derartige Konzepte bereits. Aber über das Konzept soll hier gar nicht geredet werden, sondern über das, was damit verbunden ist.

Die Umstrukturierung der gesamten Fläche.

Vor dem Karman-Auditorium in Aachen standen ziemlich viele Plantanen. Nicht gerade die Bäume, die ewig brauchen zum Wachsen, gehören eher zu der Sorte Bäume, die doch recht zügig wächst.
Diese Bäume mussten, um einen Umbau des Templergrabens und eine dringend nötige Umgestaltung des Karman-Vorplatzes, gefällt werden. Dass gab schon bei den ersten Bäumen einen riesen Palaver, manch Aachener begann sich schon selbst als „Wood-Bürger“ zu bezeichnen.
Ich habe nichts gegen Leute, die die Bäume schützen und Aachen grün halten wollen. Doch darf man nicht vergessen, dass für Umbauarbeiten in größerem Maßstab häufig Pflanzen und Bäume dran glauben müssen. Das ist zugegebenermaßen recht traurig und sollte so weit es irgendwie möglich ist – und ich meine auch finanziell möglich – vermieden werden.
Doch die Bäume am Karman waren weder besonders erhaltenswürdig – es ist ja keine 1000 Jahre alte Eiche dabeigewesen – noch sind sie sonderlich hübsch. Die Plantanen, für deren Erhalt manch Aachener gekämpft hat, sind in meinem Umfeld unter den Studenten gar nicht so sonderlich beliebt gewesen. Unter anderem deshalb, weil sie die Platten um die Bäume herum mit ihren Wurzel bereits anhoben und die Fläche im Winter damit noch gefährlicher wurde. Auch standen um die im Quadrat angeordneten Bäume keine Bänke, sondern höchstens Fahrradständer, sodass der Platz gar nicht korrekt genutzt werden konnte. Schade, eigentlich.

Und auch Schade, dass die Bäume jetzt weg sind.

Die Bauarbeiten haben jetzt in jedem Falle begonnen und sind auch schon recht weit fortgeschritten. Es ist halt wirklich viel zu tun.

Jetzt laufe ich heute nichtsahnend am Karman-Auditorium herum und was sehe ich? An diversen Bäumen und Ampeln hängen Pappschilder, die mit teils sehr drastischen Worten die Uni, die Studenten und die Befürworter des Projekts für anscheined den Untergang der Welt verantwortlich machen. Warum? Weil einerseits noch ein paar mehr Bäume gefällt werden sollen und andererseits ja schon so viele weg sind.
Ich gebe insofern recht: Bäume bieten Vögeln und anderen Lebewesen Lebensraum, lassen die Stadt grüner werden und sorgen für Schatten. Aber im Endeffekt sind es ein paar Bäume.
Wie gesagt: Auch ich finde es sehr, sehr schade, dass man die Plantanen dort gefällt hat. Aber ich sehe auch, dass es nötig ist, um ein modernes Verkehrssystem zu schaffen, welches nicht – wie so oft in Aachen – die Autofahrer bevorteilt und die Fußgänger unnötig lange warten müssen, um von der einen auf die andere Straßenseite zu kommen.

Meine Sympathie für die Wood-Bürger wäre größer, würden sie nicht nur schreien, sondern durchführbare Alternativen vorschlagen. Aber meine Suchen im Internet war kurzweilig, weil ich nichts definitives gefunden habe, außer Vorschläge alla Stufenbau und weitere Treppen. Doch genau das gilt es gerade am Karman zu verhindern. Denn schon jetzt ist es für behinderte Menschen aufgrund der vielen Treppen ziemlich schwierig, einen guten Zugang zum Karman zu finden..

Was zu sagen bleibt:

Liebe Wood-Bürger, nennt durchführbare Alternativen, die für die Studenten, die dort tagtäglich herumlaufen, akzeptabel sind, die eine Alternative für Behinderte darstellt und finanziell machbar ist, ohne das man dabei Bäume wochenlang herumkarren muss.