Eine Rezension in 10 Sätzen – Batman Bauwerk des Todes


Alle Rechte liegen beim Urheber bzw. bei DC-Comics

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Inhalt 

In Gotham kommt es bei einer Kundgebung zum geplanten Neubau der Wayne Central Station zu einem Kranunfall, der nur auf den ersten Blick ein solcher zu sein scheint. Die neugebaute Terrasse eines Klubs bricht zusammen und nur Batman kann verhindern, dass es Tote gibt – etwas geht im Baugewerbe in Gotham nicht mit rechten Dingen zu. Außerdem mischt noch eine bezaubernd schöne Schützerin des alten Bahnhofes mit und ein verschwundener Architekt…

Kritik

Was an diesem Heft wirklich großartig ist, ist nicht unbedingt die Story, die einem relativ einfachen Muster folgt, sondern der – ich würde sagen – einzigartige Zeichenstil. Schwarz-weiß würde man auf den ersten Blick denken, aber in die einzelnen Panels mischen sich immer einige wenige Farben ein: vom Rot-Orange der Sonne oder der Explosion über das zarte Lila eines Damenkleides bis hin zu den pastellgrünen Haaren des Jokers. Jedes Bild in diesem Heft kann man genießen und sollte man auch genießen. Dabei kann man auch sagen, dass Zeichner Dave Taylor ein gutes Hänchen für Gesichter hat; sein Bruce Wayne gefällt mir, auch wenn sich Gesichter ab und an ändern, das stört aber kaum, da sie so unique sind, dass man eigentlich keine Figuren verwechselt (was schon mal häufiger bei anderen Zeichnern passiert). Dazu kommt die Vermischung von Stilelementen aus unterschiedlichen Epochen. Dies gilt sowohl für die Architektur, die in diesem Heft auch zeichnerisch ein ganz wichtiger Aspekt ist, aber auch für technische Gerätschaften, die teils wirken, als entstammten sie den 60er Jahren, teils aber eine futuristischen Anstrich bekommen – wie etwa ein schützendes Stasefeld oder eine Enterhaken mit Ionenantrieb.

Fazit: 9/10 Punkten mit einem Extrapunkt für die Zeichnungen: 10/10

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