Eine Rezension in 10 Sätzen – Die drei Fragezeichen und das Narbengesicht


Inhalt

Schnell ist klar: Der blinde Bettler, den Bob abends vor einer Bank gesehen hat, ist sicherlich weder blind, noch ein Bettler. Er hat Schmiere gestanden für einen großen Bankraub, das ist den drei Fragezeichen schnell klar, aber wer steckt hinter dem Raub? Welche Rollen spielen die Familie Denicola und die Sekte Mesa d’Oro? Viele Fragen und wenige Antworten…

Kritik

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist „… und das Narbengesicht“ nicht nur eine der komplexesten Folgen um die drei Fragezeichen, sondern auch eine der spannensten. Worum geht es nicht alles: einen Bankraub, eine Sekte, eine mögliche Entführung, eine Hellseherin und Waffenschmuggel. Um bei dieser Folge den Überblick zu behalten, darf man nicht eine Sekunde unaufmerksam sein – und muss gegenüber übernatürlicher Fähigkeiten aufgeschlossen sein.
Bei all dem, was mir an der Folge gefällt, ärgert gerade das,  denn die drei Detektive sind in all den Jahren ihrer Linie immer treu geblieben, solche Fähigkeiten wie die der Mutter Denicola ins Reich der Legenden zu verweisen. (Beispielsweise in „…und die singende Schlange“ oder auch „…und der magische Kreis„. Weitere Beispiele wären: „…im Bann des Voodoo„, „…Stimmen aus dem Nichts“ oder „… und der Teufelsgeiger„.)
Persönlich halte ich die Folge aufgrund ihrer hohen Komplexität für Kinder weniger geeignet als manch andere. Für Liebhaber der drei Fragezeichen auch über das Kinder- und Jugendalter hinaus, ist diese Folge allerdings wirklich zu empfehlen.

Insgesamt: 9/10 Punkten